Pressemeldungen

 
 
 
PM 07 / 2011 v. 11 09.11

Kabinett gibt grünes Licht für Lang LKW - VVL begrüßt die Zustimmung der Bundesregierung zum Lang - LKW

Die Bundesregierung hat dem geplanten deutschlandweiten Feldversuch mit den sogenannten Lang – LKW zugestimmt. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. befürwortet nachdrücklich den vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) geplanten ergebnisoffenen Feldversuch mit sogenannten Lang-Lkw. Die von Gegnern des Feldversuches vorgebrachten Bedenken kann der VVL nicht teilen. Die Fahrzeuge mit maximal 40 Tonnen sind nicht schwerer als herkömmliche Lkw. Im Vor- und Nachlauf zum Kombinierten Verkehr Schiene/Straße dürfen die Lang- Lkw – ebenso wie jeder herkömmliche Lkw – ausnahmsweise 44 Tonnen wiegen. In Höhe und Breite unterscheiden sich diese Fahrzeuge nicht von den herkömmlichen Lastkraftwagen. Lediglich die Länge beträgt mehr als 25 Meter statt bisher maximal 18,75 Meter. Da sich das gleiche Gewicht auf mehr Achsen verteilt, sind der Lang-Lkw selbst voll beladen sogar straßen- und brückenschonender als die heute üblichen Fahrzeugeinheiten. Ein mit den Bundesländern abgestimmtes „Positivstraßennetz“, auf dem Lang-Lkw verkehren dürfen, wird dafür sorgen, dass Innenstädte und enge Ortsdurchfahrten „Tabuzonen“ bleiben. Die Länder Berlin und Brandenburg haben zum Bedauern des VVL eine Beteiligung am Feldversuch abgelehnt. Eine Verlagerung von Gütern von der Schiene auf die Straße sieht der Verband Verkehr und Logistik nicht. Da die Gewichtsbeschränkung auf 40 t auch für Lang-Lkw gilt, können nur leichtgewichtige und voluminöse Güter befördert werden. Diese Güter sind kein Geschäftsfeld der Bahn. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile der Schiene liegen in der Bündelung langströmiger Verkehre und schwerer Lasten. Vor dem Hintergrund des prognostizierten Verkehrswachstums und der steigenden Anforderungen an umweltfreundliche und sichere Transporte ist mehr Effizienz im Güterverkehr und eine verbesserte Zusammenarbeit der Verkehrsträger von höchster Bedeutung. Dazu können Lang-Lkw erheblich beitragen. Der Lang-Lkw erfüllt nahezu alle für Deutschland notwendigen fahrzeug- und verkehrstechnischen Anforderungen und hat in wissenschaftlichen Untersuchungen seinen Unbedenklichkeitsnachweis bezüglich seiner Infrastrukturbeanspruchung, seines Fahrverhaltens und seiner Sicherheit in zeitlich befristeten Pilotversuchen unter Beweis gestellt. Darin gesammelte Erfahrungen hinsichtlich verkehrlicher Einsparpotenziale, Ökologie und Verkehrssicherheit, aber auch mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität sind durchweg positiv. Der VVL begrüßt und unterstützt die angekündigte fünfjährige Testphase in vollem Umfang. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile sprechen für sich.

PM 06/2011 vom 13.10.2011

Verband Verkehr und Logistik begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 13. Oktober sein Urteil zum Lärmschutzkonzept des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg (BER) verkündet. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. begrüßt die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes. Der künftige Flughafen ist das wichtigste Zukunftsprojekt für die Region Berlin-Brandenburg. Nur mit voller Funktionalität, weiteren Langstrecken und Flügen in den Randzeiten bringt der BER das, wofür er geplant wurde, nämlich neue Arbeitsplätze, Firmenansiedlungen und weiteren wirtschaftlichen Aufschwung. Gleichzeitig wird die Region gegenüber dem Status Quo mit den Flughäfen Schönefeld und Tegel und sogar gegenüber den Prognosen in der Planfeststellung künftig massiv vom Fluglärm entlastet werden. Die Wettbewerbsfähigkeit muss erhalten bleiben. Auf internationalen Flughäfen wie in Amsterdam, Brüssel oder Paris kann auch nachts geflogen werden. Auf den Airports in Frankfurt, München und Düsseldorf gelten ähnliche Regelungen wie für den künftigen Flughafen. Die Kernnachtzeit wird im Wesentlichen von Flugverkehr freigehalten, in den Randzeiten kann unter Einschränkungen geflogen werden.

PM 05 /2011 v. 27.05.2011

VVL bedauert Entscheidung zur LKW- Maut auf Bundesstraßen

Die bislang auf Autobahnen und wenige Bundesstraßen beschränkte Lkw-Maut wird auf vierspurige Bundesstraßen ausgeweitet. Der Bundesrat hat erwartungsgemäß einem leicht modifizierten Gesetzentwurf der Bundesregierung zugestimmt. Der Bund verspricht sich mit der Einführung der LKW- Maut auf Bundesstraßen Mehreinnahmen von 100 Millionen Euro jährlich. Entgegen den ursprünglichen Plänen werden nicht 2000 sondern nun 1000 Kilometer Bundesstraßen gebührenpflichtig. Für das deutsche Transport- und Logistikgewerbe bringt diese Entscheidung erneut zusätzliche Belastungen. Als Folge der zusätzlichen Kosten werden sich für viele Transport- und Speditionsunternehmen die betriebswirtschaftlichen Probleme weiter verstärken. Eine Akzeptanz der Mautausweitung ist bei den betroffenen Betrieben nicht zu erwarten. In Brandenburg sind 60 Kilometer Bundestrassen betroffen. Die dafür ausgewiesenen Strecken treffen den regionalen Wirtschaftsverkehr besonders hart. Zudem werden gerade in einem Flächenland wie Brandenburg regionale Transportdienstleister und das entlang der ausgewiesenen Bundesstraßen ansässige Gewerbe zusätzlichen Belastungen und demzufolge Standortnachteilen unterworfen. Die Berlin und Brandenburg betreffenden Abschnitte zur Bemautung von Bundesstrassen liegen in Bereichen, die durch eine besondere Dynamik für die wirtschaftliche Entwicklung der Länder geprägt sind. Nicht zuletzt die erfolgreichen Logistikstandorte der Region, wie das GVZ Berlin Süd Großbeeren und das GVZ Berlin West Wustermark mit ihren Schnittstellen für den kombinierten Verkehr, befürchten Wirtschaftsnachteile durch Verteuerung der Zubringerverkehre. Der Logistikstandort Berlin / Brandenburg verliert dadurch an Attraktivität.

PM 04 /2011 v. 29.04.2011

Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 01. Mai 2011 / Spedition und Logistik

Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. erwartet keine negativen Auswirkungen für die Beschäftigten des Speditions- und Logistikgewerbes in Berlin / Brandenburg nach Herstellung der Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die Befürchtungen von Gewerkschaften, dass das Lohn- und Gehaltsgefüge sich verschlechtern wird, teilt der Verband nicht. Die im VVL organisierten Betriebe sind mehrheitlich tarifgebunden, so dass es zu einem „Lohndumping“ nicht kommen wird. Infolge des wirtschaftlichen Aufholens in den neuen Mitgliedsstaaten der EU hat sich zudem das Lohngefälle gegenüber Deutschland merklich verringert. Die bereits schon bestehenden Zugangsmöglichkeiten wurden in den vergangenen Jahren ausgiebig genutzt. Aus Sicht des Verbandes wird es zwar zu einer vermehrten Arbeitssuche in Deutschland und damit auch in der Region Berlin / Brandenburg kommen, doch wird diese nicht massiv ausfallen. Nach Meinung des VVL tritt mit der vollen Freizügigkeit europäische Normalität ein. Bei qualifizierten Tätigkeiten fehlen heute schon Mitarbeiter mit speziellen Profilen. Dies wird sich bei der derzeit guten wirtschaftlichen Gesamtsituation noch verschärfen. Schon jetzt bleiben viele freie Stellen im Speditions- und Logistikgewerbe unbesetzt. Darunter sind auch zahlreiche Ausbildungsstellen. Die neue Freizügigkeit könnte sich langfristig als Vorteil erweisen.

PM 03/2011 v. 10.03.2011

Speditionsunternehmen können Streikfolgen im Bahngüterverkehr nur teilweise ausgleichen

Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. bezweifelt, dass das Speditionsgewerbe im Fall weiterer Streikmaßnahmen der Gewerkschaft GDL im Güterverkehr zusätzliche Transporte übernehmen kann. Dies wird zwar in beschränktem Maße möglich sein, doch für große Umverteilungen auf andere Verkehrsträger sind die Kapazitäten nicht vorhanden. Gerade in einer solchen Situation wird deutlich, wie wichtig ein stetiger Aus- und Weiterbau der deutschen Binnenwasserstraßen ist. Die Bundesregierung hatte sich bedauerlicher Weise zuletzt noch für einen sehr eingeschränkten Erhalt und Ausbau der Flüsse und Kanäle in Deutschland ausgesprochen. Aus Sicht des VVL steht zwar die Deutsche Bahn im Fokus des Streiks, die Folgen wird allerdings die deutsche Wirtschaft zu tragen haben. Sollte es zu weiteren Streikmaßnahmen kommen, wird es schon nach zwei bis drei Tagen in manchen Branchen zu Produktionsstörungen kommen.

PM 01/11 v. 02.02.2011

Fortbildung zum Verkehrsfachwirt – Neuer Lehrgang des VVL startet im Mai 2011

Die produzierende Wirtschaft vertraut den Verkehrs- und Logistikunternehmen täglich Milliardenwerte an. Ohne ein leistungsfähiges und aufeinander abgestimmtes Verkehrswesen fehlte den Unternehmen der lebensnotwendige Güterkreislauf. Die weltwirtschaftliche Verflechtung der internationalen Volkswirtschaften und die damit verbundene Intensivierung des Güteraustausches haben den Speditions- und Transportunternehmen eine Fülle neuer und zusätzlicher Aufgaben beschert. Die Verkehrswirtschaft braucht daher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in der Lage sind, Betriebsabläufe in ihrem Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu beurteilen. Der Verkehrsfachwirt verfügt über praktische Berufserfahrung und durch die Verknüpfung von beruflicher Praxis wird er befähigt, qualifizierte Sachaufgaben zu erfüllen sowie Leitungs- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene zu übernehmen. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. wird Ende Mai 2011 einen neuen Vorbereitungslehrgang zum „Verkehrsfachwirt“ beginnen. Ein Infoabend findet am Dienstag, 08.02.2011 um 18:00 Uhr beim VVL in Berlin statt. Interessierte können sich gern auch telefonisch an den VVL wenden: 030 6255733, Herr Martens.

PM 02/11 v. 19.02.2011

Konzept zur Neugliederung der Bundeswasserstraßen stößt beim Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. auf heftige Kritik

Das im Januar 2011 dem Haushaltsausschuss übergebene Konzept zur Neugliederung der Bundeswasserstraßen, das nur noch einen sehr eingeschränkten Erhalt und Ausbau der Flüsse und Kanäle in Deutschland vorsieht, stößt beim Verband Verkehr und Logistik Berlin und Bandenburg e.V. auf heftige Kritik. Der Verband kritisiert die beabsichtigte Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses und fordert stattdessen eine der Verlässlichkeit, Stabilität und dem Bedarf entsprechende Umsetzung bestehender politischer und verwaltungstechnischer Beschlüsse. In der Region Berlin- Brandenburg sind mindestens folgende Punkte unabdingbar: • Am planfestgestellten Ausbau der Schleuse Kleinmachnow muss festgehalten werden • Eine 190 m- Schleuse ist ökologisch vorteilhafter als die Einrichtung einer Schleuse in anderen Abmaßen • Bereits getätigte Investitionen dürfen nicht entwertet werden Eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung darf nicht zum Wegfall notwendiger und zum Teil schon begonnener bzw. fertiggestellter Investitionen führen Es geht auch um die Leistungsfähigkeit des Hafens Königs Wusterhausen, der im Jahr 2 Mio. t umschlägt. Die Betreiber haben sich mit Investitionen auf weitere 800000 t Schiffsgüter eingestellt. Diese würden durch Verbesserungen des Verkehrs über den Teltowkanal möglich. Wer sich für einen umweltfreundlichen Gütertransport mit dem Binnenschiff ausspricht, muss sich auch zu einer modernen und wirtschaftlichen Infrastruktur bekennen.

PM 02/2010 v. 20.04.2010

Wirtschaftsverkehr wird effizienter / Ausbau der A 100 - Auf der Stadtautobahn gebündelt erreicht der Wirtschaftsverkehr leichter sein Ziel. Die effiziente Verkehrsabwicklung erleichtert erfolgreiches Wirtschaften in Berlin.

Als „Stadtring“ bündelt die Stadtautobahn A 100 den Verkehr um die Innenstadt und verteilt ihn großräumig in der Stadt. Der Wirtschaftsverkehr kommt schneller an sein Ziel. Zum Wirtschaftsverkehr gehören nicht nur die großen Lkw der Lebensmittelmärkte, sondern z.B. auch die Entsorger, die Handwerker, der Lieferverkehr für die in Berlin produzierenden Unternehmen usw. Das nimmt Einfluss auf die Transportkosten und die Fahrzeiten sind besser planbar. Da es heute mehr denn je darauf ankommt, dass Lieferungen zum richtigen Zeitpunkt ankommen und keine Verzögerungen auftreten, ist das ein enormer Vorteil. Diese effiziente Verkehrsabwicklung erleichtert erfolgreiches Wirtschaften in Berlin. Nach Auffassung des Verbandes braucht Berlin diese Trasse dringend als eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung vor allem der östlichen Bezirke Berlins. Die Wirtschaft wird auch durch wesentlich bessere Verbindungen zum Flughafen BBI von der verlängerten Stadtautobahn profitieren.

PM 01/2010 v. 21.01.2010

Umziehen bleibt Vertrauenssache VVL- Mitgliedsunternehmen mit aktuellem AMÖ-Zertifikat ausgezeichnet

Umziehen bleibt Vertrauenssache VVL- Mitgliedsunternehmen mit aktuellem AMÖ-Zertifikat ausgezeichnet Pünktlich zum Jahreswechsel haben die im Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. organisierten Umzugsspeditionen das Zertifikat als anerkannter AMÖ-Fachbetrieb des Bundesverbandes Möbelspedition (AMÖ) e.V. für das Jahr 2010 erhalten. Das Zertifikat erhalten nur die Umzugsfirmen, die Mitglied in einem regionalen Fachverband der AMÖ sind und die sich verpflichtet haben, nach einem bestimmten Verhaltenskodex zu arbeiten, der dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden entgegenkommt. Dazu gehören zum Beispiel die ausführliche Information über Versicherungs- und Haftungsbestimmungen, eine gründliche und umfassende Beratung vor dem Umzug, die Erstellung eines übersichtlichen und detaillierten Angebots sowie einer korrekten und nachprüfbaren Rechnung und der Einsatz von Fachpersonal beim Umzug selbst. Für den Verbraucher besonders wichtig ist aber auch, dass das Unternehmen mit AMÖ-Zertifikat bei Meinungsverschiedenheiten mit Kunden dem Spruch der Einigungsstelle der AMÖ zu folgen hat. Damit können sich Kunden den häufig mühseligen und teuren Rechtsweg ersparen, wenn es bei aller Sorgfalt doch einmal zu Unstimmigkeiten oder Problemen gekommen sein sollte. AMÖ-Spediteure erkennt man am Känguru als Markenzeichen. Der häufig mit dem Umzug verbundene Stress lässt sich durch Beauftragung eines AMÖ-Umzugsspediteurs weitestgehend vermeiden. Profis geht die Arbeit immer viel leichter von der Hand; Autos repariert man ja schließlich auch nicht selbst. Nicht blenden lassen sollten sich Umziehende von kuriosen Billigangeboten, die teilweise über Hauswurfsendungen oder das Internet über sogenannte Umzugsbörsen verbreitet werden. Handelt es sich hierbei um Schwarzarbeit, wird auch der Auftraggeber solcher Dienstleitungen strafrechtlich belangt – und das kann auch für den Umziehenden richtig teuer werden. Der regionale Fachverband (Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V.) stellt generell eine Zunahme der Schwarzarbeit auch bei Umzügen fest und engagiert sich zusammen mit seinen Mitgliedern massiv gegen die Auswirkungen einer solchen Schattenwirtschaft. Umzugswillige sollten sich also schon beim Erstellen des Angebotes das aktuelle Zertifikat der AMÖ vorlegen lassen. Das spart unnötigen Ärger, Kosten und dient der Sicherheit des Verbrauchers; denn Umzug ist Vertrauenssache.

PM 07/09 v. 25.11.2009

VVL : Senat muss am Ausbau der A 100 festhalten

Der Verband Verkehr und Logistik appelliert an den Berliner Senat, unbedingt am geplanten Ausbau der Stadtautobahn A 100 bis nach Treptow festzuhalten. Nach Auffassung des Verbandes braucht Berlin diese Trasse dringend als eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung vor allem der östlichen Bezirke Berlins. Die Wirtschaft wird durch wesentlich bessere Verbindungen zum Flughafen BBI von der verlängerten Stadtautobahn profitieren. Die jetzt von den Koalitionsfraktionen gesperrten Planungsmittel von über 3 Mio. Euro hält der Verband für ein falsches Zeichen und bedauert diese Entscheidung. Der Weiterbau der A 100 wird zudem Wohngebiete vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr spürbar entlassen und wird in den betreffenden Gebieten zu mehr Lebensqualität führen.

PM 06 v. 24.09.2009

Speditions- u. Logistikgewerbe trifft sich zum 5. Berlin – Brandenburger Speditions- und Logistiktag

Über 150 Teilnehmer von Mitgliedsunternehmen, Gästen, Geschäftspartnern und Sponsoren konnte der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. am Mittwoch, den 23. September 2009 zu seinem 5. Berlin – Brandenburger Speditions- und Logistiktag in Berlin - Schönefeld begrüßen. Die Teilnehmer hatten über den Tag hinweg die Gelegenheit, eine Vielzahl von Vorträgen zu besuchen. So konnten sie sich zum Beispiel über den aktuellen Stand der 2. Stufe der Berliner Umweltzone informieren oder über aktuelle Förderprogramme. Auch Themen wie Arbeitsrecht und Berufsausbildung wurden angeboten. Zu Beginn des Tages bestätigte die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit den amtierenden Vorstand des Verbandes in seinem Amt. Neuer und alter Vorsitzender des Verbandes ist Herr Olaf Bienek. Zu seinen Stellvertretern wurden die Herren Gert Hebert und Hans Tamschke gewählt. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. vertritt das Speditions- und Logistikgewerbe in der Region Berlin / Brandenburg. In den Mitgliedsbetrieben sind mehr als 12.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Abschluss der Tagung konnten sich die Teilnehmer ein Bild von den Bauarbeiten am neuen Großflughafen BBI machen. Die Teilnehmer der Baustellentour zeigten sich beeindruckt und haben keinen Zweifel daran, dass die Eröffnung des neuen Airports pünktlich am 30. Oktober 2011 erfolgen wird.

PM 05/09 v. 15.04.2009

Tag der Logistik am 16.04.2009 - VVL und BIZ informieren über Berufe im Logistikgewerbe

Am 16.04.2009 findet bundesweit der Tag der Logistik statt. Der sich alljährlich wiederholende von der BVL (Bundesvereinigung Logistik) initiierte Tag der Logistik soll möglichst vielen Interessierten Einblicke in die Facetten logistischer Aufgabenstellungen und Tätigkeiten vermitteln. Der Verband Verkehr und Logistik wird an diesem Tag zusammen mit dem Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur für Arbeit Schülern verschiedener Schulen Berufe vorstellen, die in Speditions- und Logistikbetrieben ausgebildet werden. Ort / Zeit: Berufsinformationszentrum, Janusz-Korczak-Straße 32, 12627 Berlin, 16:00 Uhr, Infos unter: Tel. 030 / 6255733.

PM 04/09 v. 07.04.2009

Kabotagefreiheit: VVL erwartet mehr Preisdruck

Zum 1. Mai wird das Kabotageverbot für Transportunternehmen aus Polen, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, der Slowakei und Tschechien aufgehoben. Der Fall des Kabotageverbots wird den Wettbewerbsdruck auf die deutschen Transportunternehmer , insbesondere auch die in der Region Berlin / Brandenburg erhöhen. Zu dieser Einschätzung kommt der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. Experten erwarten insbesondere stärkere Konkurrenz aus Osteuropa in den Hafenhinterlandverkehren sowie bei Regionalverkehren in grenznahen Gebieten zu Tschechien und Polen. Viele Transportunternehmen befürchten, dass dann Dienstleistungen zu Preisen angeboten werden, die für deutsche Wettbewerber nicht kostendeckend sind.

 
 

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