Pressemeldungen

 
 
 
PM 01/2010 v. 21.01.2010

Umziehen bleibt Vertrauenssache VVL- Mitgliedsunternehmen mit aktuellem AMÖ-Zertifikat ausgezeichnet

Umziehen bleibt Vertrauenssache VVL- Mitgliedsunternehmen mit aktuellem AMÖ-Zertifikat ausgezeichnet Pünktlich zum Jahreswechsel haben die im Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. organisierten Umzugsspeditionen das Zertifikat als anerkannter AMÖ-Fachbetrieb des Bundesverbandes Möbelspedition (AMÖ) e.V. für das Jahr 2010 erhalten. Das Zertifikat erhalten nur die Umzugsfirmen, die Mitglied in einem regionalen Fachverband der AMÖ sind und die sich verpflichtet haben, nach einem bestimmten Verhaltenskodex zu arbeiten, der dem Sicherheitsbedürfnis der Kunden entgegenkommt. Dazu gehören zum Beispiel die ausführliche Information über Versicherungs- und Haftungsbestimmungen, eine gründliche und umfassende Beratung vor dem Umzug, die Erstellung eines übersichtlichen und detaillierten Angebots sowie einer korrekten und nachprüfbaren Rechnung und der Einsatz von Fachpersonal beim Umzug selbst. Für den Verbraucher besonders wichtig ist aber auch, dass das Unternehmen mit AMÖ-Zertifikat bei Meinungsverschiedenheiten mit Kunden dem Spruch der Einigungsstelle der AMÖ zu folgen hat. Damit können sich Kunden den häufig mühseligen und teuren Rechtsweg ersparen, wenn es bei aller Sorgfalt doch einmal zu Unstimmigkeiten oder Problemen gekommen sein sollte. AMÖ-Spediteure erkennt man am Känguru als Markenzeichen. Der häufig mit dem Umzug verbundene Stress lässt sich durch Beauftragung eines AMÖ-Umzugsspediteurs weitestgehend vermeiden. Profis geht die Arbeit immer viel leichter von der Hand; Autos repariert man ja schließlich auch nicht selbst. Nicht blenden lassen sollten sich Umziehende von kuriosen Billigangeboten, die teilweise über Hauswurfsendungen oder das Internet über sogenannte Umzugsbörsen verbreitet werden. Handelt es sich hierbei um Schwarzarbeit, wird auch der Auftraggeber solcher Dienstleitungen strafrechtlich belangt – und das kann auch für den Umziehenden richtig teuer werden. Der regionale Fachverband (Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V.) stellt generell eine Zunahme der Schwarzarbeit auch bei Umzügen fest und engagiert sich zusammen mit seinen Mitgliedern massiv gegen die Auswirkungen einer solchen Schattenwirtschaft. Umzugswillige sollten sich also schon beim Erstellen des Angebotes das aktuelle Zertifikat der AMÖ vorlegen lassen. Das spart unnötigen Ärger, Kosten und dient der Sicherheit des Verbrauchers; denn Umzug ist Vertrauenssache.

PM 07/09 v. 25.11.2009

VVL : Senat muss am Ausbau der A 100 festhalten

Der Verband Verkehr und Logistik appelliert an den Berliner Senat, unbedingt am geplanten Ausbau der Stadtautobahn A 100 bis nach Treptow festzuhalten. Nach Auffassung des Verbandes braucht Berlin diese Trasse dringend als eine wichtige Voraussetzung für die weitere wirtschaftliche Entwicklung vor allem der östlichen Bezirke Berlins. Die Wirtschaft wird durch wesentlich bessere Verbindungen zum Flughafen BBI von der verlängerten Stadtautobahn profitieren. Die jetzt von den Koalitionsfraktionen gesperrten Planungsmittel von über 3 Mio. Euro hält der Verband für ein falsches Zeichen und bedauert diese Entscheidung. Der Weiterbau der A 100 wird zudem Wohngebiete vom Durchgangs- und Schwerlastverkehr spürbar entlassen und wird in den betreffenden Gebieten zu mehr Lebensqualität führen.

PM 06 v. 24.09.2009

Speditions- u. Logistikgewerbe trifft sich zum 5. Berlin – Brandenburger Speditions- und Logistiktag

Über 150 Teilnehmer von Mitgliedsunternehmen, Gästen, Geschäftspartnern und Sponsoren konnte der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. am Mittwoch, den 23. September 2009 zu seinem 5. Berlin – Brandenburger Speditions- und Logistiktag in Berlin - Schönefeld begrüßen. Die Teilnehmer hatten über den Tag hinweg die Gelegenheit, eine Vielzahl von Vorträgen zu besuchen. So konnten sie sich zum Beispiel über den aktuellen Stand der 2. Stufe der Berliner Umweltzone informieren oder über aktuelle Förderprogramme. Auch Themen wie Arbeitsrecht und Berufsausbildung wurden angeboten. Zu Beginn des Tages bestätigte die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit den amtierenden Vorstand des Verbandes in seinem Amt. Neuer und alter Vorsitzender des Verbandes ist Herr Olaf Bienek. Zu seinen Stellvertretern wurden die Herren Gert Hebert und Hans Tamschke gewählt. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. vertritt das Speditions- und Logistikgewerbe in der Region Berlin / Brandenburg. In den Mitgliedsbetrieben sind mehr als 12.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zum Abschluss der Tagung konnten sich die Teilnehmer ein Bild von den Bauarbeiten am neuen Großflughafen BBI machen. Die Teilnehmer der Baustellentour zeigten sich beeindruckt und haben keinen Zweifel daran, dass die Eröffnung des neuen Airports pünktlich am 30. Oktober 2011 erfolgen wird.

PM 05/09 v. 15.04.2009

Tag der Logistik am 16.04.2009 - VVL und BIZ informieren über Berufe im Logistikgewerbe

Am 16.04.2009 findet bundesweit der Tag der Logistik statt. Der sich alljährlich wiederholende von der BVL (Bundesvereinigung Logistik) initiierte Tag der Logistik soll möglichst vielen Interessierten Einblicke in die Facetten logistischer Aufgabenstellungen und Tätigkeiten vermitteln. Der Verband Verkehr und Logistik wird an diesem Tag zusammen mit dem Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur für Arbeit Schülern verschiedener Schulen Berufe vorstellen, die in Speditions- und Logistikbetrieben ausgebildet werden. Ort / Zeit: Berufsinformationszentrum, Janusz-Korczak-Straße 32, 12627 Berlin, 16:00 Uhr, Infos unter: Tel. 030 / 6255733.

PM 04/09 v. 07.04.2009

Kabotagefreiheit: VVL erwartet mehr Preisdruck

Zum 1. Mai wird das Kabotageverbot für Transportunternehmen aus Polen, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen, der Slowakei und Tschechien aufgehoben. Der Fall des Kabotageverbots wird den Wettbewerbsdruck auf die deutschen Transportunternehmer , insbesondere auch die in der Region Berlin / Brandenburg erhöhen. Zu dieser Einschätzung kommt der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. Experten erwarten insbesondere stärkere Konkurrenz aus Osteuropa in den Hafenhinterlandverkehren sowie bei Regionalverkehren in grenznahen Gebieten zu Tschechien und Polen. Viele Transportunternehmen befürchten, dass dann Dienstleistungen zu Preisen angeboten werden, die für deutsche Wettbewerber nicht kostendeckend sind.

PM 02/09 v. 27.03.2009

VVL geht verstärkt gegen Schwarzarbeit vor

Die Schwarzarbeit in Deutschland hat in vielen Branchen ein alarmierendes Niveau erreicht. Gesetzestreue Betriebe und Arbeitnehmer werden dadurch geschädigt und nicht hinnehmbare Einnahmeausfälle entstehen bei den Sozialversicherungsträgern und dem Fiskus. Auch das Möbeltransportgewerbe ist von dieser Entwicklung nicht unwesentlich betroffen. Über unklare Kleinanzeigen und Versteigerungsauktionen werden z. B. Umzugsleistungen zu Preisen angeboten, die wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Am 07. April 2006 haben verschiedene Institutionen – u. a. auch der VVL- Bundesverband, die AMÖ – ein bundesweites, branchenbezogenes Aktionsbündnis gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung geschlossen. Das Aktionsbündnis verfolgt folgende Ziele: • Schaffung eines allgemeinen Bewusstseins für die negativen Folgen von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung • Fairer Wettbewerb unter gleichen Bedingungen statt ruinöser Preiskonkurrenz durch illegale Praktiken • Ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern und der Beiträge zur Sozialversicherung durch alle Unternehmen des Speditions-, Transport- und Logistikgewerbes • Konsequenter Gesetzesvollzug gegenüber Arbeitgebern bei der Bekämpfung der gewerbemäßigen Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung • Einhaltung gesetzlich vorgegebener sozialer Standards und Arbeitsbedingungen. Um diese Ziele zu erreichen, haben die Bündnispartner vereinbart, eng zusammenzuarbeiten. Der VVL hat in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von „Anzeigen“ an die zuständigen Stellen weitergeleitet und wird seine Aktivitäten gegen Schwarzarbeit verstärken. Eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden ist hierfür Voraussetzung.

PM 03/2009 v. 27.03.2009

Fortbildung zum Verkehrsfachwirt – Neuer Lehrgang des VVL startet im Mai 2009

Die produzierende Wirtschaft vertraut den Verkehrs- und Logistikunternehmen täglich Milliardenwerte an. Ohne ein leistungsfähiges und aufeinander abgestimmtes Verkehrswesen fehlte den Unternehmen der lebensnotwendige Güterkreislauf. Die weltwirtschaftliche Verflechtung der internationalen Volkswirtschaften und die damit verbundene Intensivierung des Güteraustausches haben den Speditions- und Transportunternehmen eine Fülle neuer und zusätzlicher Aufgaben beschert. Die Verkehrswirtschaft braucht daher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in der Lage sind, Betriebsabläufe in ihrem Gesamtzusammenhang zu erkennen und zu beurteilen. Der Verkehrsfachwirt verfügt über praktische Berufserfahrung und durch die Verknüpfung von beruflicher Praxis wird er befähigt, qualifizierte Sachaufgaben zu erfüllen sowie Leitungs- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene zu übernehmen. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. wird Ende Mai 2009 einen neuen Vorbereitungslehrgang zum „Verkehrsfachwirt“ beginnen. Ein Infoabend findet am Montag, 30.03.2009 um 18:00 Uhr beim VVL in Berlin statt. Interessierte können sich gern auch telefonisch an den VVL wenden: 030 6255733, Herr Martens.

PM 01/09 v. 14.01.2009

Logistikstandort steht vor großen Herausforderungen

Das Speditions- und Logistikgewerbe der Region Berlin – Brandenburg steht angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage vor großen Herausforderungen. Die Auswirkungen haben zwar noch nicht alle Betriebe in vollem Umfang und Schwere erreicht, doch es ist absehbar, dass die äußerst schwierige wirtschaftliche Lage nicht an den Logistikbetrieben vorbeigehen wird. Die ersten Anzeichen waren bereits Ende des letzten Jahres für viele Betriebe spürbar, so ein Vertreter des Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. Gerade die im Automobilbereich und der Chemie tätigen Unternehmungen waren schnell mit Kurzarbeit und zeitlich oder regionalen Betriebsschließungen konfrontiert. Bund und Länder haben dennoch unbeirrt an der drastischen Mauterhöhung für schwere Lastkraftwagen festgehalten und dies trotz der sich verschlechternden Rahmenbedingungen in Industrie / Handel und Speditions - u. Transportwirtschaft. Die Unternehmen haben bereits Umsatzeinbrüche von bis zu 40 % festgestellt. Oftmals sehen sich die Betriebe nicht in der Lage, zusätzliche bzw. steigende Kosten – egal welcher Art - an die Auftraggeber weiterzugeben. Der VVL befürchtet in der Region Berlin – Brandenburg eine Gefährdung von 4.000 Arbeitsplätzen. Das starre Festhalten des Berliner Senates an der Einführung der 2. Stufe der Umweltzone ist für viele Transportunternehmen nicht nachvollziehbar und wird als Ignoranz bezüglich der Sorgen des Gewerbes gewertet. Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. bezeichnet es als unverantwortlich, die Unternehmen im voraussichtlich schwierigen Jahr 2009 auf diese Weise zusätzlich zu belasten. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Erhöhung der Lkw-Maut bedeute die geplante Verschärfung der Umweltzone ein Anti-Konjunkturprogramm für die Wirtschaft in Berlin und Brandenburg.

PM 16/08 v. 07.11.2008

Bundesrat stimmt Maut-Erhöhung zu / Speditions- und Logistikbranche verärgert

Mit großer Enttäuschung hat der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. die Entscheidung des Bundesrats zur Erhöhung der Lkw-Maut zur Kenntnis genommen. Ungeachtet der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation wurde eine Erhöhung der LKW - Maut zwischen 40 Prozent und 90 Prozent beschlossen. Angesichts der sich verschlechternden Konjunktur und der daraus folgenden schwierigen Auftragslage befürchtet der VVL den Verlust von mehreren Hundert Arbeitsplätzen in der Region Berlin / Brandenburg. Die betroffenen Unternehmen werden sämtliche Mautmehrbelastungen 1 zu 1 an die Auftraggeber und letztendlich an die Verbraucher weitergeben müssen.

PM 14/08 v. 04.11.2008

Sicherheitspool des Speditions- u. Logistikgewerbes gegen Palettendiebstahl

Dem Speditions- u. Logistikgewerbe in Deutschland entstehen jährlich durch Diebstahl und Unterschlagung von Paletten und Gitterboxpaletten Schäden in Millionenhöhe. Namhafte Betriebe aus Berlin und Brandenburg haben sich daher zu einem Arbeitskreis Sicherheitspool gegen Palettendiebstahl zusammengeschlossen. Bereits seit Juli / August 2008 wurde - zunächst testweise -durch den VVL (Arbeitskreis gegen Palettendiebstahl) gemeinsam mit SSD SAFE-Services Deutschland GmbH ein Mehrphasensicherheitskonzept zwecks Aufdeckung und Überführung von Straftätern hinsichtlich Paletten / Lademitteldiebstahl umgesetzt. Der bisherige Erfolg dieses Projekts soll künftig zusammen mit einer Reihe von namhaften Speditions- und Logistikunternehmen fortgeführt werden, um so zu einer entsprechenden Sensibilisierung aller am Prozess Beteiligten zu kommen. Erfahrungsgemäß resultieren aus Diebstahl / Unterschlagung von Lademitteln Schäden auch im Großraum Berlin in exorbitantem Ausmaß. Die bislang festgestellten Fälle in der Region haben das bestätigt. Seit Beginn der Maßnahmen sind zweifelhafte Palettenveräußerungen im Wert von mehreren Tausend Euro festgehalten worden. Bei nachträglichen Befragungen konnte illegaler Palettenhandel von über 90.000 Euro nachgewiesen werden. Resultierend aus intensiver Diskussion und Abwägung durch die Kommissionsmitglieder, wurde die Bildung einer gesonderten Sicherheitsinitiative als relevante und Erfolg versprechende Maßnahme beschlossen. In mehreren Bundesländern werden ähnliche Aktionen durchgeführt.

PM 15/08 v. 04.11.2008

Erhöhung der Lkw-Maut ab Januar 2009 darf nicht zugestimmt werden

Im Angesicht der derzeitigen Wirtschaftskrise dürfen die Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Freitag auf keinen Fall der Erhöhung der Lkw-Maut ab Januar 2009 zustimmen. Die Speditions- u. Logistikbranche ist momentan mit Mengeneinbrüchen und Umsatzeinbußen konfrontiert. Nicht nur die Produktionsstopps der Automobilindustrie und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Zulieferindustrie zeigen Wirkung. Zurückhaltung und Vorsicht ist auch in anderen Bereichen deutlich zu spüren, stellt der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg fest. Eine Anhebung der Mautkosten um 40 bis 90 Prozent, wie von Seiten der Bundesregierung vorgesehen, hält der VVL in dieser Situation für völlig unverantwortlich. Die geplante Mauterhöhung trifft das deutsche Transportgewerbe zu einem Zeitpunkt, in dem es durch explodierende Energiepreise „ausgeblutet“ ist und Insolvenzen und Betriebsaufgaben in besorgniserregendem Ausmaß die Substanz mittelständischer Unternehmen im Verkehrsgewerbe vernichten. Für die Region Berlin / Brandenburg sieht der VVL mehrere Hundert Arbeitsplätze als gefährdet an.

PM 13/08 v. 09.10.2008

LKW- Mauterhöhung belastet Wirtschaft und Verkehr

Die erzielte Verständigung der Verkehrsminister, die LKW - Maut zum 01.Januar 2009 drastisch zu erhöhen, wird Wirtschaft und Verkehr im nächsten Jahr schon mit rd. 1,8 Mrd. belasten. Zu dieser Erkenntnis kommt der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. . Die noch durch den Bundesrat zu bestätigende Mauterhöhung trifft nach Meinung des Verbandes das Verkehrsgewerbe zu einem Zeitpunkt, in dem viele Unternehmen durch explodierende Energiekosten um ihr Überleben kämpfen. Die Kompromisslösung , für schwere Nutzfahrzeuge der Schadstoffe 3 , die ursprünglich geplante Erhöhung geringer ausfallen zu lassen, ist nicht mehr als der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein, der kaum dazu geeignet sein wird, die Güterkraftverkehrs- und Speditionsunternehmen spürbar zu entlasten. EURO 3 Fahrzeuge, die vor 2 Jahren noch Zulassungsstandard waren, und mit denen knapp die Hälfte aller mautpflichtiger Fahrten abgewickelt wird, verteuern sich auch nach der Kompromissformel um 7 Cent /km. Das entspricht einer Erhöhung nur für diese Klasse um über 58 Prozent. Die Erhöhungsraten betragen insgesamt zwischen 50 Prozent bis 95 Prozent – je nach Schadstoffklasse. Der Verband Verkehr und Logistik geht davon aus, dass die Mehrbelastungen 1 zu 1 an die Wirtschaft und letztendlich an den Verbraucher weitergegeben wird.

PM 12/08 v. 01.10.2008

Einweihung des neuen Hafens im GVZ Wustermark / Verkehrsfreigabe des 1. Bauabschnittes des Havelkanals am 01.10.2008

Der Verband Verkehr Berlin und Brandenburg e.V. begrüßt die Verkehrsfreigabe des 1. Bauabschnittes des Havelkanals und gratuliert zur Einweihung des neuen Hafens im GVZ Wustermark. Mit dem neuen Hafen im GVZ Wustermark erhält Potsdam endlich wieder einen öffentlichen Güterverkehrszugang zum transeuropäischen Binnenwasserstraßennetz. Angesichts der durch das Bundesverkehrsministerium prognostizierten Verdreifachung des West-Ost-Transitverkehrs durch Europa auf über 70 Mio. Gütertonnen pro Jahr bis zum Jahr 2025 und einer Verdopplung des Seehafenhinterlandverkehrs nach Berlin / Brandenburg auf rund 15 Mio Gütertonnen pro Jahr, kommt dem Binnenschiff wieder eine steigende Bedeutung zu. Allein von 2004 bis 2007 hat der Güterumschlag der Binnenschifffahrt in Brandenburg um 17 % und in Berlin um 30 % zugenommen. Im Jahr 2007 wurden in den bestehenden Häfen und Umschlagstellen Berlins und Brandenburgs rund 8,3 Mio Gütertonnen Ladung umgeschlagen. Das entspricht ca. 346.000 LKW - Ladungen zu je 24 t Nutzlast.

PM 11/08 vom 26.08 2008

Umweltzonen in Brandenburg / Berlin

Der Verband Verkehr und Logistik Berlin und Brandenburg e.V. begrüßt die Entscheidung des Brandenburger Umweltministeriums, im Land Brandenburg vorerst keine Umweltzonen in den Städten und Gemeinden einzurichten. Die in Berlin eingerichteten Umweltzonen haben die Feinstaubwerte kaum beeinflusst, kommentiert ein Sprecher des Speditions- u. Logistikverbandes. Der Verband spricht sich dafür aus, dass mindestens die zweite Stufe der Berliner Umweltzone ab 2010 zeitlich verschoben werden muss. Nach jetzigem Stand dürfen ab 01.01.2010 nur noch Fahrzeuge mir grüner Plakette die Umweltzonen befahren.

 
 

Webdesign by No